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ProWein 2012

 




Ein Gläschen Champagner zum Einstieg hat noch nie geschadet...
Ein Gläschen Champagner zum Einstieg hat noch nie geschadet...

Die ProWein in Düsseldorf hat sich in den letzten Jahren zur weltweit drittgrößten Weinmesse (nach der Vinitaly in Verona und der Vinexpo in Bordeaux) gemausert. In fünf Messehallen werden dem geneigten Fachbesucher Weine aus aller Welt präsentiert - da darf divino natürlich nicht fehlen! Dementsprechend haben wir uns wieder zwei Tage lang auf der Messe herumgetrieben.




Francoise Antech
Francoise Antech

Der erste Besuch galt traditionell Francoise Antech-Gazeau und Gabi van Dael von Antech Limoux. Neben der Verkostung der wundervollen Blanquettes (neuerdings auch als Magnum) und Crémants bietet der Stand noch eine besondere Attraktion: Francoise gehört zu den Vinifilles, einem Zusammenschluss von 18 Winzerinnen aus dem Languedoc-Roussillon. Jede bringt eine Spezialität ihrer Heimat mit, so dass, neben den aparten Damen selbst, immer auch ein Gourmet-Buffet wartet!




Christophe Jaume
Christophe Jaume

Die Domaine Grand Veneur / Alain Jaume & Fils wird auf der ProWein stets von Christophe Jaume repräsentiert. Die Verkostung des Gesamtprogramms (immerhin 15 verschiedene Weine) ergab, dass zum Einen der Jahrgang 2010, nach 2006, 2008 und 2009, erneut überdurchschnittlich ausgefallen ist, ich weiterhin mit weißem Châteauneuf-Du-Pape überhaupt nichts anfangen kann und schlußendlich der Ventoux Rouge "Les Gélinottes" aus dem Hause Jaume im Laufe der Jahre dermaßen gut geworden ist, dass ich ihn ins Sortiment von divino aufnehmen werde!




Murielle Claudel
Murielle Claudel

Ein weiterer Pflichttermin auf der ProWein ist der Besuch bei Murielle Claudel. Murielle hat mir seinerzeit den Kontakt mit William Jonqueres d'Oriola vom Château de Corneilla sowie mit Nicolas de Saint-Exupéry von der Chartreuse de Mougères hergestellt. Dieses Mal habe ich zwei hochinteressante Weine aus dem Malepère, einer winzigen Appellation bei Limoux, probiert: einen Chardonnay und einen Pinot Noir in burgundischer Tradition, jedoch mit südfranzösischem Akzent. Klingt seltsam, funktioniert jedoch prächtig!




Cosimo Gericke
Cosimo Gericke

In der Italien-Halle sind wir, eher zufällig, Cosimo Gericke über den Weg gelaufen. Cosimo ist Inhaber der Fattoria di Rignana, einem herrschaftlichen Gutshof aus dem 13. bis 18. Jahrhundert, inmitten der Postkarten-Toskana bei Greve gelegen. Sein Chianti Classico und seine Riserva gefallen mir schon lange, und, wer weiß, vielleicht finden wir demnächst einmal zusammen...




Facundo Jaurégui
Facundo Jaurégui

Der letzte Besuch "in Italien" galt Teanum aus Apulien. Neben den neuen Weinen des Hauses, darunter ein sehr angenehmer zweiter Negroamaro und ein weißer "Vento", wollte ich den neuen Geschäftsführer des Hauses, Facundo Jaurégui (Frage: wie spricht man "Jaurégui" aus? - Antwort: nenn' mich Facundo!) kennenlernen. Eigentlich als Stippvisite geplant, dauerte unser Aufenthalt auf dem Stand dann doch fast eineinhalb Stunden - ein Phänomen, das sich auf der ProWein des öfteren einstellt!




Ich hätte gern Dosentomaten! - Gern, welche?
Ich hätte gern Dosentomaten! - Gern, welche?

Zu guter Letzt noch ein kleines Detail abseits des Weines: mit Italienern lässt sich bekanntlich trefflich und lange über das Essen reden. Da es sich um ein Volk von Campanilisti handelt, stehen dabei natürlich stets die lokalen Spezialitäten im Vordergrund. In Apulien sind dies neben Oliven und Olivenöl, vor allem: Tomaten! Daher fanden sich zwischen den vielen Weinflaschen insgesamt sechs (!) verschiedene Sorten Dosentomaten; alle natürlich für ein ganz bestimmtes Einsatzgebiet bereitet. DAS ist Tischkultur!


 
 
 
 

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